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4S SPEC · SUPPLY · STOCK · STEER

Marge und Cash werden gestaltet — nicht verhandelt.

Der DEDESO 4S Category Check für Gussteile: vier Dimensionen, an denen Marge, Kontrolle, Liquidität und Wirkung im Einkauf strukturell entstehen.

Datenbasis ist eine Teileliste aus ERP oder CRM. Ergebnis ist keine Studie, sondern eine Reihenfolge.

Category Health Check anfragen → eBook 4S 2026 anfordern
Die Kernthese

Klassisches Category Management ist Reporting über Ergebnisse, die schon feststehen. Strukturelles Category Management gestaltet die Ergebnisse — bevor sie feststehen.

Das ist kein gradueller Unterschied. Nach SOP sind 70–80 % der Kosten festgeschrieben — Kategoriearbeit muss vorher ansetzen.

Der Unterschied

Klassisch gegen strukturell.

Einkauf wird an Savings gemessen
Einkauf wird an Strukturwirkung gemessen
Kategoriearbeit beginnt nach SOP
Kategoriearbeit beginnt vor der Spezifikation
Spezifikation gilt als gegeben
Spezifikation ist der erste Hebel
Lieferantenauswahl folgt dem Angebot
Lieferantenarchitektur wird gestaltet
Working Capital ist Finanzthema
Working Capital ist Einkaufshebel
Governance heißt Berichtswesen
Governance heißt Mandat und Reichweite

„We don’t optimize spend. We optimize structure.“

Das Modell

Vier Dimensionen — jede mit einer Leitfrage.

SPEC DIM 01
Hier entsteht Marge.

„Ist die Spezifikation kostenoptimal — oder historisch gewachsen?“

› Design-to-Cost als Pflichtprozess
› Werkstoff- und Prozesssubstitution
› Toleranz- und Variantenreduktion
› Make-or-Buy neu bewerten
› Werkzeug- und Investitionsstrategie
SUPPLY DIM 02
Hier entsteht Kontrolle.

„Ist die Lieferantenstruktur strategisch gestaltet — oder zufällig entstanden?“

› Bündelung über Produktfamilien
› Dual- oder Single-Sourcing bewusst wählen
› Abhängigkeitsanalyse und Risikoarchitektur
› Lieferantenentwicklung strategisch
› Standort- und Prozessmix optimieren
STOCK DIM 03
Hier entsteht Liquidität.

„Wo ist Kapital strukturell gebunden — und warum?“

› Losgrößenlogik hinterfragen
› Sicherheitsbestände neu begründen
› Forecast-MAPE als DIO-Hebel
› Variantenvielfalt als Bestandstreiber
› DIO, CCC und FCF als Steuergrößen
STEER DIM 04
Hier entsteht Wirkung.

„Hat Procurement ein echtes Mandat — oder nur Berichtspflichten?“

› Frühintegration in die Entwicklung
› Category Reviews vor SOP
› Mandatsdefinition mit Reichweite
› KPI-Logik jenseits Savings
› Governance-Architektur verankern
Vorgehen

Drei Phasen — Einstieg ist die Diagnose.

Der Category Health Check liefert in vier bis sechs Wochen das 4S-Scoring der Kategorie, die Impact-Quantifizierung und eine priorisierte Maßnahmenliste.

PHASE 01 4–6 Wochen

Diagnose & Category Health Check

› Analyse aller vier 4S-Dimensionen
› Scoring-Modell je Position
› Cluster-A/B/C-Priorisierung
› CFO-Impact-Quantifizierung
› Strukturelles Potenzial in Zahlen
PHASE 02 8–16 Wochen

Strukturdesign & Hebelentwicklung

› Design-to-Cost-Workshops
› Lieferantenarchitektur gestalten
› Working-Capital-Maßnahmen
› Governance-Modell entwickeln
› Umsetzungsfahrplan
PHASE 03 laufend

Umsetzung & Governance

› Mandatsdefinition mit Reichweite
› Review-Systematik etablieren
› KPI-Architektur jenseits Savings
› Category Reviews vor SOP
› Wirkungsmessung und Nachsteuerung
Wirkung auf die Finanzkennzahlen

Welche Dimension welche Kennzahl bewegt.

EBITDA

Direkt beeinflussbar über die Materialquote — Hebel liegt in SPEC.

ROCE

Doppelter Hebel: EBIT über SPEC nach oben, Capital Employed über STOCK nach unten.

DIO & CCC

Lagerdauer und Kapitalbindungsdauer — der wichtigste Working-Capital-Hebel im Einkauf, adressiert in STOCK.

FREE CASHFLOW

Steigt direkt durch Bestandsreduktion, Losgrößenlogik und Variantenabbau.

Eine Teileliste reicht für den Health Check.

Export aus ERP oder CRM — in vier bis sechs Wochen liegt das 4S-Scoring mit priorisierter Maßnahmenliste vor.

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