Klassisches Category Management ist Reporting über Ergebnisse, die schon feststehen. Strukturelles Category Management gestaltet die Ergebnisse — bevor sie feststehen.
Das ist kein gradueller Unterschied. Nach SOP sind 70–80 % der Kosten festgeschrieben — Kategoriearbeit muss vorher ansetzen.
Klassisch gegen strukturell.
„We don’t optimize spend. We optimize structure.“
Vier Dimensionen — jede mit einer Leitfrage.
„Ist die Spezifikation kostenoptimal — oder historisch gewachsen?“
„Ist die Lieferantenstruktur strategisch gestaltet — oder zufällig entstanden?“
„Wo ist Kapital strukturell gebunden — und warum?“
„Hat Procurement ein echtes Mandat — oder nur Berichtspflichten?“
Drei Phasen — Einstieg ist die Diagnose.
Der Category Health Check liefert in vier bis sechs Wochen das 4S-Scoring der Kategorie, die Impact-Quantifizierung und eine priorisierte Maßnahmenliste.
Diagnose & Category Health Check
Strukturdesign & Hebelentwicklung
Umsetzung & Governance
Welche Dimension welche Kennzahl bewegt.
Direkt beeinflussbar über die Materialquote — Hebel liegt in SPEC.
Doppelter Hebel: EBIT über SPEC nach oben, Capital Employed über STOCK nach unten.
Lagerdauer und Kapitalbindungsdauer — der wichtigste Working-Capital-Hebel im Einkauf, adressiert in STOCK.
Steigt direkt durch Bestandsreduktion, Losgrößenlogik und Variantenabbau.
Eine Teileliste reicht für den Health Check.
Export aus ERP oder CRM — in vier bis sechs Wochen liegt das 4S-Scoring mit priorisierter Maßnahmenliste vor.