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Gusstraube aus Wachsmodellen und fertigen Feingussteilen im Vergleich
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3D-gedruckte Wachsmodelle

Feingussteile ohne Werkzeug — ab Stückzahl 1
im Serienwerkstoff.

Statt ein Wachsspritzwerkzeug zu bauen, drucken wir das Wachsmodell direkt aus dem CAD. Danach läuft das Teil durch den regulären Feingussprozess: gleicher Werkstoff, seriennahe Toleranzen — nur die Urform ist anders.

Für Entwicklung und Konstruktion, die vor der Werkzeugfreigabe belastbar erproben wollen. Und für Ersatzteile, deren Werkzeug es nicht mehr gibt.

Bauteil anfragen → Kenndaten ansehen
Zwei Anwendungsfälle

Kein Werkzeug heißt: keine Vorentscheidung.

Ein Wachsspritzwerkzeug bindet Geld und legt die Geometrie fest, bevor sie erprobt ist. Ohne Werkzeug verschiebt sich diese Entscheidung dorthin, wo sie hingehört — ans Ende der Erprobung.

ENTWICKLUNG & KONSTRUKTION

Entscheiden, bevor das Werkzeug steht

Funktionsmuster im späteren Serienwerkstoff statt im Ersatzmaterial
Konstruktionsvarianten parallel prüfen, ohne je Variante ein Werkzeug zu bauen
Erprobung und Freigabe vorziehen, Werkzeugentscheidung nach hinten schieben
Designänderung kostet eine neue Datei, keine Werkzeugkorrektur

Sie testen am realen Werkstoff — Festigkeit, Korrosion und Nachbearbeitung verhalten sich wie in der Serie.

SPARE PARTS ON DEMAND

Ersatzteile ohne vorhandenes Werkzeug

Auslaufteile, deren Werkzeug verschrottet oder beim Altlieferanten gebunden ist
Einzelstücke und Kleinmengen für Service und Instandhaltung
Nachbau aus Zeichnung, Muster oder Scan
Kein Lagerbestand nötig — gefertigt wird bei Bedarf

Das Ersatzteil entsteht im selben Verfahren und Werkstoff wie das Original — kein Austauschteil zweiter Güte.

Kenndaten

Was Sie erwarten können.

WERKZEUGKOSTEN
entfallen vollständig
ERSTTEIL
typisch 2–4 Wochen statt 6–10 Wochen Werkzeugdurchlauf
STÜCKZAHL
ab 1 Stück, wirtschaftlich bis ca. 500–600 Stück kumuliert
WERKSTOFF
identisch zum Serienfeinguss — keine Ersatzwerkstoffe
TOLERANZEN
seriennah nach VDG P690, Modelltoleranz leicht abweichend
OBERFLÄCHE
Ra ca. 4–8 µm, abhängig von Druckauflösung und Nachbehandlung

Oberhalb von etwa 500 bis 600 Stück kumuliert rechnet sich das Wachsspritzwerkzeug. Der Wechsel ist unkritisch: Werkstoff und Prozess bleiben gleich, nur die Urform ändert sich — die Erprobungsergebnisse behalten ihre Gültigkeit.

Ablauf

Von der Datei zum Feingussteil.

01

CAD prüfen

Wir bewerten das Modell auf Gießbarkeit, Wandstärken und Anschnitt — dieselbe DFM-Prüfung wie vor einem Werkzeugbau.

02

Wachsmodell drucken

Das Modell entsteht direkt aus den Daten. Keine Form, keine Werkzeugkorrekturschleife, keine Mindestmenge.

03

Serienprozess

Einbetten, Ausschmelzen, Gießen, Trennen, Nachbehandeln — der reguläre Feingussablauf im Serienwerkstoff.

04

Prüfen und liefern

Maßprüfung nach Ihrer Zeichnung, auf Wunsch Erstmusterprüfbericht. Nachbestellungen laufen über dieselben Daten.

Abgrenzung

Wann sich der Weg lohnt.

DAFÜR SIND WIR RICHTIG
Funktionsmuster, die im Serienwerkstoff geprüft werden müssen
Ersatzteile ohne verfügbares Werkzeug
Kleinserien, für die kein Werkzeug rechnet
Konstruktionsvarianten im direkten Vergleich
Anlauf vor der Werkzeugfreigabe, Serie später mit Wachswerkzeug
DAFÜR NICHT
Laufende Serien über etwa 600 Stück — dort rechnet das Wachswerkzeug
Bauteile mit Anforderungen unterhalb der Feinguss-Modelltoleranz
Reine Anschauungsmodelle ohne Funktionsanforderung
Werkstoffe außerhalb des Feingussspektrums
Kenndaten · 3D-Wachsmodell gegen Wachswerkzeug

Was der Weg ohne Werkzeug wirklich ändert.

Nur die Urform ist anders: Das Wachsmodell kommt aus dem Drucker statt aus dem Spritzwerkzeug. Gießen, Entformen, Wärmebehandlung und Prüfung laufen im regulären Feingussprozess — der Werkstoff ist derselbe.

Der Vergleich rechnet sich über die kumulierte Stückzahl, nicht über den Einzelpreis. Bis etwa 500 bis 600 Teile gewinnt der Druck, darüber das Werkzeug.

KRITERIUM
3D-WACHSMODELL
WACHSSPRITZWERKZEUG
Werkzeugkosten
entfallen
6.000 – 15.000 €
Erstteil verfügbar
2 – 4 Wochen
6 – 10 Wochen
Wirtschaftlich
bis ca. 500 – 600 Stück
ab ca. 500 – 1.000 Stück
Werkstoff
Serienwerkstoff
Serienwerkstoff
Geometrieänderung
neue Datei, keine Kosten
Werkzeugkorrektur
Oberfläche im Rohguss
Ra ca. 4 – 8 µm
Ra ca. 3 – 6 µm

Richtwerte für ein mittelgroßes Edelstahlteil. Die Break-even-Stückzahl verschiebt sich mit Bauteilgröße, Modellkomplexität und Werkzeugkonzept — wir rechnen sie bauteilbezogen.

Eine STEP-Datei reicht für die Einschätzung.

Wir prüfen Gießbarkeit und Werkstoff und sagen Ihnen, ob der gedruckte Weg trägt — oder ab welcher Menge das Werkzeug die bessere Entscheidung ist.

Bauteil anfragen →
Häufige Fragen

Was zu gedruckten Wachsmodellen gefragt wird.

Was ist der Vorteil gegenüber klassischen Wachsmodellen?

Es entfällt das Wachsspritzwerkzeug — und damit die größte Einzelinvestition am Anfang eines Feinguss-Projekts. Das Modell wird direkt aus dem CAD gedruckt, danach läuft das Teil durch den regulären Feingussprozess: gleiche Keramikschale, gleicher Serienwerkstoff, gleiche Wärmebehandlung. Geometrieänderungen kosten nur eine neue Datei statt einer Werkzeugänderung, und Sie erhalten Teile ab Stückzahl 1.

Wie genau sind gedruckte Wachsmodelle?

Der Druck selbst arbeitet mit Schichtdicken von etwa 16 bis 32 Mikrometern. Am fertigen Gussteil bestimmt jedoch der Feingussprozess die Maßhaltigkeit, nicht der Druck — die erreichbaren Toleranzen entsprechen deshalb weitgehend dem klassischen Feinguss nach DIN EN ISO 8062-3 und VDG P690. Sichtbare Schichtstrukturen auf der Oberfläche sind möglich; wo das funktionsrelevant ist, wird die Fläche nachbearbeitet.

Wofür lohnt sich das Verfahren besonders?

Für Erstmuster und Funktionsprototypen im Serienwerkstoff, für Kleinserien unterhalb der Werkzeugschwelle, für Varianten eines Bauteils ohne je eigenes Werkzeug — und für Ersatzteile nach Serienende, wenn das Werkzeug nicht mehr existiert. In allen vier Fällen ist der Weg schneller und günstiger als eine Werkzeuginvestition.

Weitere Antworten zu Stückzahlen, Werkstoffen und Werkzeugen: alle häufigen Fragen →

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