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Fünf Leitfäden für Gussteile — für Einkauf, Konstruktion und Qualität.

Was in Anfragen, Zeichnungen und Serienanläufen regelmäßig Geld kostet — und wie man es vorher erkennt. Drei Leitfäden mit frei lesbarer Leseprobe, die Vollversionen senden wir auf Anfrage zu.

Verfahrenswahlmatrix Design for Casting Gussteile richtig anfragen Vom Prototyp zur Serie Category Management für Gussteile
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Verfahrenswahlmatrix
Vom Verfahrensvergleich zur Entscheidung

Feinguss, MIM oder Druckguss — welches Verfahren trägt Ihr Teil?

Stückzahlgrenzen, Werkzeuginvest und Lead-time nebeneinander — mit Break-even statt Bauchgefühl.

Stückzahlgrenzen
Ab wann trägt ein Werkzeug? Break-even zwischen 3D-Wachsmodell, Feinguss-Werkzeug, MIM und Druckguss.
1–100 Feinguss · 100–10.000 MIM · ab 10.000 Druckguss
Werkzeuginvest
4.000 bis 40.000 € Spannweite — welcher Anteil sich über die Serie amortisiert und welcher nicht.
Feinguss 4–12k € · MIM 5–15k € · Zinkdruckguss 8–30k € · Alu-Druckguss 15–40k €
Toleranz und Wandstärke
Was jedes Verfahren wirklich hält — und wo Nachbearbeitung günstiger ist als eine engere Gusstoleranz.
MIM IT 5–7 · Feinguss IT 6–8 · Druckguss IT 7–10
Lead-time
Werkzeugdurchlauf: welcher Weg den Serienanlauf hält.
Zinkdruckguss 4,5–14 Wo. · Feinguss 7–14 Wo. · MIM 12–23 Wo.
INHALT
  1. Die vier Verfahren im Kennwertvergleich
  2. Break-even-Rechnung an drei realen Bauteilen
  3. Werkzeugkosten, Stückpreis und Prüfkosten getrennt bewerten
  4. Entscheidungslogik: sechs Fragen zum richtigen Verfahren
  5. Wann ein Verfahrenswechsel in laufender Serie lohnt
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Design for Casting
Konstruktionsrichtlinien und DfM-Checkliste

Konstruktion, die beim Gießen funktioniert

Sieben Konstruktionsfehler, die in der Serie dauerhaft Geld kosten — mit Richtwerten je Verfahren.

Wandstärken
Gleichmäßigkeit vor Minimum: Querschnittssprünge erzeugen Lunker, Verzug und Ausschuss.
Radien und Kanten
Innenradien mindestens halbe Wandstärke — weniger Kerbwirkung, stabilere Form.
Materialanhäufungen
Massive Knoten erstarren zuletzt. Rippen und ausgehöhlte Naben statt Vollquerschnitt.
Bezugssystem
Drei Bezugspunkte am Gussteil statt Maßketten über die Trennebene.
INHALT
  1. Wo die Kosten im Konstruktionsprozess festgelegt werden
  2. Wandstärken, Rippen, Materialanhäufungen
  3. Radien, Formschrägen, Entformung
  4. Toleranzen nach VDG P690 und ISO 8062 richtig vorgeben
  5. DO/DON'T-Paare aus realen Bauteilen
  6. DfM-Checkliste zum Abhaken
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Gussteile richtig anfragen
Die Anfrage, die vergleichbare Angebote erzeugt

Warum Angebote für dasselbe Teil um den Faktor zwei auseinanderliegen

Fünf Angaben entscheiden, ob Sie Preise oder Mischkalkulationen vergleichen.

Positionen trennen
Werkzeug, Stückpreis und Prüfaufwand getrennt anfragen — sonst ist kein Vergleich möglich.
Verfahren offen lassen
Wer das Verfahren vorgibt, schließt die günstigere Route aus, bevor gerechnet wurde.
Toleranzen begründen
Jede Verschärfung verschiebt Ausschussquote und Prüfumfang, nicht nur einen Fertigungsschritt.
Bedarf über Jahre
Der Break-even hängt am Jahresbedarf, nicht am Erstauftrag.
INHALT
  1. Warum Angebote nicht vergleichbar sind
  2. Die fünf Pflichtangaben einer Gussanfrage
  3. Werkzeug, Stückpreis, Prüfkosten — getrennt bewerten
  4. Toleranzen und Prüfumfänge als Kostenhebel
  5. Checkliste vor dem Versand der Anfrage
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Vom Prototyp zur Serie
Qualitätssicherung in der Auftragsfertigung

Musterfreigabe, FAI und SPC — was vor der Serienfreigabe steht

Welche Nachweise wann fällig sind, und woran Serienanläufe scheitern.

Musterfreigabe
Prüfplan, Abnahmekriterien und Erstmusterprüfbericht nach VDA — was eingereicht wird und in welcher Form.
First Article Inspection
Umfang nach Risikoklasse, Messmittelfähigkeit, Dokumentation und Freigabe.
Prozessregelung
Cpk-Werte, Kontrollkarten, Reaktionsplan bei Abweichung — und was davon vertraglich gehört.
Lieferdokumentation
Werkstoffzeugnis 3.1, Chargenrückverfolgbarkeit, Prüfzertifikat je Lieferung.
INHALT
  1. Die fünf Phasen bis zur Serienfreigabe
  2. Musterfreigabe: Prüfplan und Abnahmekriterien
  3. FAI: Umfang nach Risikoklasse
  4. SPC: Kennwerte, Grenzen, Reaktionsplan
  5. Lieferdokumentation und Rückverfolgbarkeit
  6. Fallbeispiel: Serienanlauf ohne Nachbemusterung
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Category Management für Gussteile
Warengruppenstrategie statt Einzelverhandlung

Vom Preisvergleich zur marktwirksamen Steuerung

Wie eine Gussteile-Warengruppe aufgebaut wird, die Kosten senkt, ohne die Versorgung zu gefährden.

Warengruppe schneiden
Nach Verfahren und Werkstoff bündeln, nicht nach Lieferant — das erzeugt Volumen statt Abhängigkeit.
Hebel bewerten
Bündelung, Substitution, Verfahrenswechsel, Wertanalyse: welcher Hebel bei welchem Teil trägt.
Lieferantenbasis
Wie viele Quellen eine Warengruppe braucht — und wann eine zweite Quelle teurer ist als das Risiko.
Steuerung
Kennzahlen, die eine Warengruppe führbar machen: Preisindex, Liefertreue, ppm, Reklamationskosten.
INHALT
  1. Warengruppen-Analyse: Volumen, Teileklassen, Lieferanten
  2. Hebelmatrix: Bündelung, Substitution, Verfahrenswechsel
  3. Zielbild der Lieferantenbasis
  4. Verhandlungsvorbereitung mit Kostenstruktur statt Benchmark
  5. Kennzahlen und Review-Rhythmus
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Sie bekommen das vollständige Dokument als PDF per E-Mail, in der Regel am selben Werktag. Kein Newsletter, keine Weitergabe an Dritte.

Lieber direkt am eigenen Bauteil? Zeichnung schicken — wir rechnen die Punkte an Ihrem Teil durch.